Das Bahnhofareal Pontresina erhält ein neues Gesicht

Visualisierung Bahnhofareal Pontresina
Das Bahnhofareal und die Sportarena Cuntschett in Pontresina sollen umfassend neugestaltet und die Verkehrssituation verbessert werden.

Das Bahnhofareal und die Sportarena Cuntschet in Pontresina sollen umfassend neugestaltet und die Verkehrssituation verbessert werden. Die Gemeinde Pontresina führt zusammen mit der RhB Immobilien AG und der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus drei aufeinander abgestimmte Projektwettbewerbe durch. Nun sind die Resultate für das Bahnhofareal und das Areal Prasüras bekannt. Der Wettbewerb für die Sportarena Cuntschet läuft noch bis Ende des Jahres.

Der Bahnhof Pontresina ist sowohl Hauptankunftsort als auch wichtige Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr und für Freizeit- sowie Naherholungsaktivitäten. Gleichzeitig gibt es im Gebiet Potenzial für eine ortsbauliche Entwicklung und für dringend benötigten Wohn- und Gewerberaum. Im Bahnhofgebiet bestehen verschiedene Entwicklungsabsichten der RhB Immobilien AG (RhB), der Gemeinde Pontresina und der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus. Die drei Partner wollen im Rahmen von aufeinander abgestimmten Planungen das Optimum für das Gesamtgebiet realisieren. Dazu werden drei Projektwettbewerbe durchgeführt. Die Gemeindepräsidentin Nora Saratz Cazin hebt hervor: «Für unsere Gemeinde ergibt sich durch die gemeinsame Planung die Möglichkeit, die Attraktivität des Bahnhofplatzes für Einheimische und Gäste wesentlich zu steigern und gleichzeitig dringend benötigten Wohn- und Gewerberaum zu schaffen».

Bahnhofgebiet Pontresina (Projekt A)
Bei diesem Projekt steht die Neugestaltung des Bahnhofplatzes im Zentrum. Teil der Planung ist ausserdem die Umnutzung des Erdgeschosses des Bahnhofgebäudes mit Schalterbetrieb und Integration eines Convenience-Bereiches (anstelle des heutigen Kiosks) in Kombination mit einer Tourismusinformation. Darüber hinaus ist die Realisierung von Neubauten mit Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerberäumen im Bereich Bahnhofareal Nord vorgesehen. Zudem soll ein Ersatzneubau der bestehenden Jugendherberge mit öffentlichem Restaurant und Sportzentrum inklusive einer Ergänzung mit einer Boulderhalle realisiert werden.

Das Architekturbüro Giubbini Architekten ETH SIA aus Chur konnte mit dem Projekt «Spaniola» diesen Wettbewerb mit neun teilnehmenden Büros für sich gewinnen. Die Gewinner haben die Anforderungen für einen überzeugenden städtebaulichen Vorschlag bestens gemeistert. Die Idee überzeugt durch seine klare Haltung und den Ansatz in Bezug auf das Schaffen eines Ankunftsortes für die Bahnreisenden, der städtebaulichen Lösung für die neue Beherbergung und vor allem auch durch seine Bezugnahme zum Gebiet Cuntschet. Der Beitrag schafft es, dem Bahnhofareal eine neue Adressierung und Belebung zu geben, und dies unter Berücksichtigung der Anforderungen seitens UNESCO-Welterbe. Das Projekt «Spaniola» wertet das Bahnhofareal als verkehrsberuhigten Ankunftsort und Drehscheibe für Nutzende auf, erhöht die Attraktivität, Aufenthaltsqualität und Sicherheit für den Verkehr und schafft attraktive öffentliche Räume und direkte Verbindungen.

Für die Umnutzung und Neugestaltung des Aufnahmegebäudes des Bahnhofs hat das Projekt «Segantini» der beiden Zürcher Büros Schneider Studer Primas GmbH und Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH die Jury am meisten überzeugt. Das Projekt nimmt konsequent Bezug auf die historische Grundstruktur. Mit präzisen Eingriffen schaffen es die Verfasser, einerseits den Grundriss im Erdgeschoss freizuspielen und so die neuen Nutzungen unterzubringen und anderseits die historische äussere Erscheinung wiederherzustellen.


Areal Prasüras (Projekt B)
Gegenüber dem Bahnhofareal soll eine weitere Wohnbebauung entstehen, die insbesondere bezahlbaren Wohnraum für Einheimische bietet. Es wurde ein Projekt gesucht, das auf die besondere Landschaft und Topografie des Gebiets eingeht und passende Vorschläge für die Organisation und Gestaltung der Freiräume bietet. Die neuen Gebäude sollen den UNESCO-Schutzzielen entsprechen und die landschaftlichen und ortsbaulichen Qualitäten des Gebietes berücksichtigen. Besondere Aufmerksamkeit wird auf Energieeffizienz und nachhaltiges Bauen gelegt. Die Gestaltung der Freiräume und die Erschliessung des Geländes sind wesentliche Bestandteile des Projekts.

Von den insgesamt sechs Wettbewerbsteilnehmenden hat das Projekt «Colliar» von den Hornberger Architekten AG aus Zürich und der Gardens Gartenideen AG in Horgen die Anforderungen am besten in ihr Projekt integriert und den Wettbewerb gewonnen. Der RhB Immobilien AG ist es ein grosses Anliegen, die zentrale und gut erschlossene Lage an den Bahnhöfen entlang des RhB-Streckennetzes für bezahlbaren Wohnraum für Einheimische und auch für eigene Mitarbeitende möglichst zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Sportarena Cuntschet (Projekt C)
Die Resultate des Wettbewerbes für die Aufwertung der Sportarena mit unterirdischer Parkierungsanlage werden per Ende des Jahres vorliegen. Geplant sind die Erneuerung und Ergänzung der Infrastrukturen, wie Beachvolleyballplätze und Langlaufstartpunkte. Das Projekt umfasst auch eine Modernisierung der bestehenden Anlagen, um den vielfältigen Anforderungen des Sports und der Freizeitgestaltung gerecht zu werden. Dabei wird besonderer Wert auf die Schaffung von barrierefreien Zugängen und die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten gelegt. Die Sportarena wird durch ein weitläufiges Wegenetz optimal an das Bahnhofareal und die umliegenden Freizeiteinrichtungen angebunden. Dies soll eine nahtlose Verbindung und leichte Erreichbarkeit sowohl für die Bevölkerung von Pontresina als auch für Gäste gewährleisten. Eine unterirdische Parkgarage soll das Bahnhofsareal wie auch die Sportarena von den vielen oberirdischen Parkplätzen entlasten. Die Gemeinde Pontresina wird zu gegebenem Zeitpunkt darüber informieren.

«Die koordinierte Planung zwischen öffentlichen und privaten Parteien eröffnet tolle Perspektiven, um ein grosses Gemeindegebiet neu zu gestalten. Die Siegerprojekte leisten einen grossen Mehrwert, die Verkehrslage zu beruhigen, günstigen Wohnraum anzubieten und Einheimischen und Gästen erstklassige Sport- und Freizeitinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.», fasst Gemeindepräsidentin Nora Saratz Cazin zusammen.

Das Bahnhofareal und die Sportarena Pontresina erhalten ein neues Gesicht
Medienmitteilung

Buchungsstart für die Jugendherberge Martigny

Jugendherberge Martigny
Nach rund zwei Jahren Bauzeit eröffnet am 28. Februar 2025 der Neuzugang im Netzwerk der Schweizer Jugendherbergen im historischen Stadtteil Martigny-Bourg.

Nach rund zwei Jahren Bauzeit eröffnet am 28. Februar 2025 der Neuzugang im Netzwerk der Schweizer Jugendherbergen im historischen Stadtteil Martigny-Bourg. Dieses Projekt konnte nur dank der grosszügigen Unterstützung vom Mäzen Léonard Gianadda und der Stadt Martigny realisiert werden. Die 48 Betten in einem geschichtsträchtigen Gebäude sind ab sofort buchbar.

Das Netzwerk der Schweizer Jugendherbergen bekommt Zuwachs: Ab heute beginnt der Vorverkauf für die brandneue Jugendherberge Martigny. Für das Hostel wurde das historische und für die Region bedeutende «Bâtiment de l'Horloge» während zwei Jahren umgebaut. Die insgesamt 48 Betten sind aufgeteilt in Doppel-, Familien-, 4-Bett- sowie 6-Bett-Zimmer – allesamt sind mit eigener Dusche und WC ausgestattet. Der Zimmermix ist ideal für die Beherbergung von Einzelreisenden, Familien und Paaren sowie auch Schulklassen und Gruppen. «Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Eröffnung der Jugendherberge Martigny die Lücke in der Rohneebene schliessen und unsere Präsenz in der Westschweiz ausbauen können», betont Janine Bunte, CEO der Schweizer Jugendherbergen.

Zum weiteren Angebot des Hostels gehören zwei Aufenthaltsräume, ein Spielzimmer für Kinder, ein Gepäckdepot, ein Essensraum im lauschigen Gewölbekeller, eine kleine Rezeption und ein Lift. Ein Highlight ist die Terrasse direkt an der Rue du Bourg, von welcher aus die Gäste das bunte Treiben auf der Gasse beobachten können. Die Jugendherberge ist aufgrund des historischen Bauwerks beschränkt hindernisfrei: Der Essraum sowie zwei Zimmer im ersten Stock sind mit dem Rollstuhl einfach erreichbar.

Abenteuer und Kultur direkt vor der Tür
Die Jugendherberge Martigny befindet sich im historischen Viertel Martigny-Bourg an einer lebhaften Flaniermeile mit zahlreichen Cafés, Bistros und traditionellen Geschäften. Sie ist idealer Ausgangsort für eine Vielzahl an Aktivitäten in der Region. Es locken ausgiebige Wanderungen und Bike-Touren durch die Walliser Rebberge während der warmen Monate und dem Indian Summer, wenn sich die Landschaft bunt verfärbt. Im Winter bietet sich die Region an für actionreiche Schneesporttage in den umliegenden kleinen und familienfreundlichen Skigebieten Les Marécottes, Vichères Bavon, La Fouly, Champex, Ovronnaz und dem berühmten Skigebiet Verbier 4Vallées.

Kulturbegeisterte werden vom pittoresken Städtchen am Fusse des im 13. Jahrhundert erbauten Château de la Bâtiaz ebenfalls begeistert sein: Einer der Höhepunkte der Region ist die international renommierte Fondation Gianadda, die Kunstsammlungen, archäologische Ausstellungen, einen Oldtimerpark, Konzerte sowie einen der fünf schönsten Skulpturenparks Europas bietet. Auch das Barryland hat seinen Platz in der Nähe, wo Besucherinnen und Besucher alles über den Schweizer Nationalhund, den Bernhardiner, erfahren. Kurz gesagt: Gäste erleben bei einem Aufenthalt in Martigny mit seinem romantischen Flair einen «Hauch von Frankreich». Zudem laden das römische Amphitheater sowie die zahlreichen kleineren Galerien und Museen in den bunten Gässchen auf einen Besuch ein.

Ein Herzensprojekt in Martigny von Léonard Gianadda
Die Realisierung der Jugendherberge Martigny wäre ohne die grosszügige Spende vom inzwischen leider verstorbenen Léonard Gianadda nicht möglich gewesen. Er erinnerte sich so gerne an seine Aufenthalte als Jugendlicher in den Jugendherbergen und wollte eine ebensolche in seiner Heimatstadt verwirklichen. Also übernahm er die komplette Umbaufinanzierung des geschichtsträchtigen «Bâtiment de l'Horloge» in eine Jugendherberge. Das 1645 erbaute Haus fungierte in seiner Geschichte bereits als Gemeindesaal, Schule und Unterkunft für Soldaten.

Die Stadt Martigny ist Eigentümerin der Liegenschaft. Die Schweizer Jugendherbergen agieren zukünftig als Betreiberin der Jugendherberge. Der Umbau wird gemeinsam mit dem lokalen Architekturbüro Atelier-IT geplant und realisiert. «Dieses Projekt ist ein grossartiger Erfolg. Zum einen ist es gelungen, mit Blick auf die Architektur die Seele und die Geschichte des Gebäudes zu bewahren und dieses dennoch mit modernster Technik auszustatten. Zum anderen stellt es eine echte Bereicherung für das Leben in Martigny-Bourg dar. Wir freuen uns sehr auf die für kommenden Februar vorgesehene Eröffnung», erklärt Anne-Laure Couchepin Vouilloz, Stadtpräsidentin von Martigny. 

Eckdaten Jugendherberge Martigny:

Betten: 48
Zimmerangebot:
6 Doppelzimmer mit privater Dusche/WC
4 Vier-Bett-Zimmer mit privater Dusche/WC
2 Sechs-Bett-Zimmer mit privater Dusche/WC
2 Familienzimmer mit privater Dusche/WC

Hindernisfreiheit: Je ein Doppelzimmer im 1. und 2. Obergeschoss sind hindernisfrei zugänglich und verfügen über hindernisfreie Dusche/WC.

Preisbeispiele (pro Person/Nacht inkl. Frühstücksbuffet und Mitgliedschaft bei den Schweizer Jugendherbergen):
Übernachtung im Sechs-Bett-Zimmer mit Lavabo inkl. Frühstücksbuffet ab CHF 50.-
Übernachtung im Vier-Bett-Zimmer mit Lavabo inkl. Frühstücksbuffet ab CHF 55.-
Übernachtung im Doppelzimmer mit Dusche/WC inkl. Frühstücksbuffet ab CHF 72.-
 

Buchungsstart für das neue Bijou der Schweizer Jugendherbergen in Martigny
Medienmitteilung, 27. Juni 2024

Gold für die Jugendherberge Engelberg

Jugendherberge Engelberg in sommerlicher Landschaft.
Das Hostel wurde erstmals von Ibex Fairstay zertifiziert.

Das Hostel wurde erstmals von Ibex Fairstay zertifiziert. Nach der Übernahme vom Franchise zum eigenen Betrieb im Jahr 2023 wurde die Jugendherberge Engelberg zum ersten Mal vom Schweizer Nachhaltigkeitslabel geprüft. Das Hostel erhält mit Level Gold die zweitbeste Auszeichnung. Die Schweizer Jugendherbergen freuen sich, damit einen weiteren Erfolg in der nachhaltigen Betriebsführung zu erreichen und gratulieren dem gesamten Team!

«Best of ibex fairstay 2023»-Preis für das wellnessHostel4000

Im Rahmen des Hospitality Summit zeichnet das Schweizer Nachhaltigkeitslabel ibex fairstay vier seiner Mitgliederbetriebe mit besonders herausragenden Leistungen aus.

Im Rahmen des Hospitality Summit zeichnet das Schweizer Nachhaltigkeitslabel ibex fairstay vier seiner Mitgliederbetriebe mit besonders herausragenden Leistungen aus. Das wellnessHostel4000 in Saas-Fee darf den «Best of ibex fairstay 2023»-Preis für die beste Gesamtleistung entgegennehmen. Seit Beginn wird das Hostel- mit dem Wellnessbetrieb und dem öffentlichen Hallenbad sowie Restaurant von Chantal Anthamatten geführt. Mit der kontinuierlichen Verfolgung der Nachhaltigkeitsziele schaffte es das Team, den Betrieb sowohl für Gäste als auch für Einheimische vorbildlich zu führen. Das wellnessHostel4000 ist ein hervorragendes Beispiel, wie ein touristischer Leistungsträger auch ein Mehrwert für die einheimische Bevölkerung sein kann.

16. Juni 2023

Engelberg und Locarno sind jetzt offiziell Bikehostels

Frau ist mit Bike vor Eingangsbereich der Jugendherberge Locarno.
HotellerieSuisse hat die Jugendherbergen Engelberg und Locarno offiziell zu Bikehostels zertifiziert.

HotellerieSuisse hat die Jugendherbergen Engelberg und Locarno offiziell zu Bikehostels zertifiziert. Das Waschen und Reparieren des Velos ist nun in den Jugendherbergen Engelberg und Locarno möglich. Über Nacht kann das Bike im Veloraum eingeschlossen werden.

Beide Regionen verfügen über ein ausgezeichnetes Velo- und Bike-Streckennetz für alle Levels. Am Abend können sich Gäste bei einem feinen «Yoummi»-Menü nach einem anstrengenden Tag stärken und den Tag ausklingen lassen.  

12. September 2023

Höchste Ibex-Zertifizierung für die Jugendherberge Richterswil

Die Jugendherberge Richterswil wurde durch das Zertifizierungskomitee des Schweizer Nachhaltigkeitslabels ibex Fairstay geprüft.

Die Jugendherberge Richterswil wurde durch das Zertifizierungskomitee des Schweizer Nachhaltigkeitslabels ibex Fairstay geprüft. Richterswil steigerte sich in diversen Bereichen und erreicht die höchste Auszeichnung für die Bestrebungen: ibex Platinum. Das Team in Richterswil ist mit viel Elan, kreativen und innovativen Ideen unterwegs. Die Schweizer Jugendherbergen gratulieren allen Mitarbeitenden für diese hervorragende Leistung!

12. September 2023

Die frisch renovierte Jugendherberge Montreux

Wer nach einer topmodernen und preiswerten Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeit in Montreux sucht, darf sich freuen.

Wer nach einer topmodernen und preiswerten Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeit in Montreux sucht, darf sich freuen: Das Hostel am Ufer des Genfersees empfängt Gäste seit April in seinen frisch renovierten Räumlichkeiten. Der Hauptfokus des Umbaus wurde auf das Restaurant gelegt und die Zimmer wurden den Bedürfnissen der Reisenden angepasst. Die Region um Montreux bietet Schulen und Gruppen sowie Familien, Paaren und Individualreisenden einen abwechslungsreichen Aufenthalt mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten.

Rund sechs Monate hat die letzte Etappe der Umbauarbeiten in der für die Region bedeutenden und seit und seit 1950 bestehenden Jugendherberge Montreux gedauert. Nun begeistert das nur wenige Meter vom Ufer des Genfersees entfernte Hostel die Gäste im neuen Look zum günstigen Preis. Der grösste bauliche Eingriff erfolgte im Erdgeschoss, wo die Räumlichkeiten der Küche mit dem Essbereich getauscht wurden. Das Herzstück nach dem Umbau bildet das neue Restaurant mit den grossen Fenstern, welche für optimale Lichtdurchflutung und ein gemütliches Ambiente sorgen. Ausserdem wurde das Restaurant mit einem direkten Zugang zur neuen Aussenterrasse mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und Blick auf den See ergänzt.

Reisende dürfen sich ausserdem auf neue Zimmerkategorien freuen. Vier Doppelzimmer mit privater Dusche und WC stehen den Gästen zur Verfügung. Neu verfügt das Hostel über zwei der beliebten Familienzimmer. Im Obergeschoss wurden vier 6-Bett-Zimmer zu 4-Bett-Zimmern mit Lavabo umgebaut. «Mit dem angepassten Zimmermix erfüllen wir die Ansprüche der Reisenden in der heutigen Zeit optimal», ist Philipp Estermann, Director Operation der Schweizer Jugendherbergen, überzeugt. Die grosszügigen Aufenthaltsräume im Erdgeschoss laden zu Begegnungen ein.

Bereits im Jahr 2018 hat ein grösserer Umbau in der Jugendherberge Montreux stattgefunden. Damals lag der Fokus auf der hindernisfreien Zugänglichkeit, welche durch den Einbau eines Aufzugs sowie durch Anpassungen an den Nasszellen realisiert werden konnte. Zusätzlich wurden der Eingangsbereich und die Rezeption erneuert. Mit der jüngsten Umbauetappe ist es den Architektinnen und Architekten des lokalen Büros Actescollectifs Architectes SA gelungen, dass die Jugendherberge in ganz neuem Ambiente erscheint. Die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus durfte als Bauherrin auf breite finanzielle Unterstützung von der Lotérie Romande, der Gemeinde und der Region sowie der Stiftung Denk an mich zählen.

Zahlreiche Möglichkeiten im Sommer und Winter

Die Saison der Jugendherberge Montreux dauert von Mitte Februar bis Anfang Dezember. Deutschsprachige Schulklassen und Einzelreisende haben dank zahlreichen Sprachschulen in der Umgebung die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in Französisch während eines Sprachaufenthaltes zu erweitern. In der Freizeit ist Spass angesagt: Sei es beim Entspannen auf der Badewiese direkt vor dem Hostel, beim Boccia, Ping-Pong oder Schwimmen im Lac Léman. Auch Sportfans kommen in Montreux auf ihre Kosten. Es gibt zahlreiche Mountainbike- und Velotouren für das Abenteuer auf zwei Rädern in der Umgebung. Auch kulturell gibt es einiges zu erleben: Das Schloss Chillon lädt zur Reise in die Vergangenheit ein und im Manoir de Ban kann man sich auf die Spuren von Charlie Chaplin begeben.

In den Wintermonaten hat die Destination ebenfalls einiges zu bieten. Montreux liegt nur rund zehn Kilometer von den Skigebieten Les Prévondes, Haut-de-Caux, Orgevaux/Les Avants und Rochers de Naye – Montreux entfernt. Auch grössere Skigebiete wie beispielsweise Crans-Montana bieten sich ebenfalls für einen Tagesausflug an.

Eckdaten Jugendherberge Montreux: 
Erbaut: 1950 
Sanierung / Anbau:  1993 
Umbauten:  2018 und 2023  
Betten:  88

Zimmerangebot:  
4 Doppelzimmer mit privater Dusche/WC 
4 Zweibett-Zimmer mit Lavabo  
4 4-Bett-Zimmer mit Lavabo 
8 6-Bett Zimmer mit Lavabo  
2 Familienzimmer mit Dusche/WC

Hindernisfreiheit:  
Alle Zimmer mit Lavabo sind hindernisfrei zugänglich und haben Zugang zu 
hindernisfreier Dusche/WC auf der Etage 
Ein Doppelzimmer mit privater Dusche/WC ist hindernisfrei zugänglich 
 

Preisbeispiele (pro Person/Nacht inkl. Frühstücksbuffet und Membercard: 
Übernachtung im Doppelzimmer mit Dusche/WC inkl. Frühstücksbuffet ab CHF 72.- 
Übernachtung im 4-Bett-Zimmer mit Lavabo inkl. Frühstücksbuffet  ab CHF 55.- 
Übernachtung im 6-Bett-Zimmer mit Lavabo inkl. Frühstücksbuffet  ab CHF 50.- 

Top-Adresse für budgetbewusste Reisende: die frisch renovierte Jugendherberge Montreux
23. August 2023

Parahotellerie Schweiz mit erfolgreicher Sommersaison

Ansicht der Jugendherberge Brugg aus der Vogelperspektive.
Der Sommer und Herbst 2023 waren für die fünf Mitglieder der IG Parahotellerie Schweiz ein voller Erfolg.

Der Sommer und Herbst 2023 waren für die fünf Mitglieder der IG Parahotellerie Schweiz ein voller Erfolg. Ein Rückgang bei Schweizer Gästen konnte durch das hohe Interesse von ausländischen Gästen an Ferien in der Schweiz mehr als kompensiert werden. Auch die Prognosen für den Winter sind vielversprechend. Die Gäste schätzen die Vielfalt der Schweiz abseits der klassischen Hotels.

Die Unterkünfte der Schweizer Parahotellerie erlebten in der Sommersaison 2023 einen regelrechten Boom. Im Vergleich zum Vorjahr konnten, einer aktuellen Umfrage zufolge, in nahezu allen Bereichen erfreuliche Steigerungen bei Übernachtungen und Umsätzen, teilweise sogar mit Rekordzahlen, erreicht werden. Internationale Gäste kehrten zurück und die vielfältigen Unterkunftsangebote der IG Parahotellerie Schweiz, vom Ferienhaus direkt an der Piste über das kleine Bijou eines Privatvermieters bis hin zum stylischen Wellness Hostel in den Bergen, erfreuten sich grosser Beliebtheit.

Starke Nachfrage nach Ferienhäusern und Camping im Sommer

Der Ferienhausvermittler Interhome konnte auch in dieser Saison an den Rekordsommer 2022 anknüpfen. Mit einer erhöhten Nachfrage von internationalen Kunden, die in die Schweiz zurückkehrten – beispielsweise mit einem Plus von 50 % bei Gästen aus den USA – konnte der deutliche Rückgang von Schweizer Gästen von minus 25 % kompensiert werden. Neben Amerikanern, verzeichnete Interhome vor allem bei Reisenden aus Grossbritannien, Frankreich und Fernost eine erhöhte Nachfrage. Grosse Unterschiede gibt es auch bei den gebuchten Landesteilen. Während die grösste Region, das Berner Oberland, ein Plus von 25 % verzeichnet, gab es in anderen Regionen zum Teil deutliche Rückgänge (Tessin minus 25 %, Graubünden minus 8 % oder Waadtland minus 5 %). «Insgesamt erzielte Interhome in der Sommersaison ein Umsatzplus von 3.8 % und erreicht damit ein Rekordniveau», sagt Roger Müller, CPO von Interhome.

«Die Gastfreundschaft und Qualität in den kleinen und familiären Betrieben von BnB Switzerland wurden von den Gästen auch im Sommer 2023 sehr geschätzt», sagt Dorette Provoost, Geschäftsführerin BnB Switzerland. Im Netzwerk finden sich insgesamt 1735 Zimmer und Wohnungen in der ganzen Schweiz. Vor allem im Juli (plus 40 %) und August (plus 46 %) verzeichnete BnB Switzerland einen grossen Zuwachs an Buchungsanfragen im Verhältnis zu den Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Auch die Schweizer Reisekasse Reka, mit ihren renommierten Feriendörfern, hat ein äusserst erfreuliches Ergebnis zu verkünden. Die anhaltende Tendenz zu kürzeren Aufenthalten hat zu vermehrten und flexibleren Anreisen geführt. Daraus resultiert eine deutliche Steigerung bei den Reservierungen (plus 16 %) im Vergleich zu den Übernachtungen, die im Vergleich zum Vorjahr aber ebenfalls um 7 % gesteigert werden konnten. Mai und September zeigen die grössten Zuwächse in den Buchungszahlen. Während der Sommerschulferien waren die meisten Anlagen wiederum fast ausgebucht. In Summe schliesst Reka die Sommersaison mit einem Umsatzplus von 6 % ab.

Die Nachfrage nach Camping und Glamping blieb auch in der Sommersaison 2023 stark. TCS Camping verzeichnet im Jahr 2023 die zweithöchsten Gästezahlen in seiner Geschichte – mit einem Plus von 6,3 % gegenüber 2022», sagt Oliver Grützner, Leiter Tourismus und Freizeit beim TCS. Nach einem kühlen Saisonstart folgte ideales Campingwetter, das im Sommer nur kurz unterbrochen wurde. So waren die Plätze auch in der Nebensaison an vielen Wochenenden ausgebucht. Im Hochsommer profitierten die Plätze in den kühleren Bergregionen an Seen und Flüssen von einer besonders hohen Nachfrage. Eindrücklich ist auch die Entwicklung bei den ausländischen Gästen. Mit einem Anteil von etwa 27 % lag dieser Wert sogar über jenem von 2019.

Die Anzahl Logiernächte in den Schweizer Jugendherbergen konnte gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 1.5 % nochmals leicht gesteigert werden. Analog zur Sommersaison 2022 konnten auch wieder viele Logiernächte von Schulkindern verzeichnet werden. Die Anzahl ausländischer Gäste hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Besonders stark war hier die Nachfrage aus dem asiatischen Raum.
Der Umsatz stieg bei den Schweizer Jugendherbergen um 6,6%. «Aufgrund der gestiegenen Kosten war eine Preiserhöhung im Rahmen unseres dynamischen Preisgestaltungssystems Ende 2022 unausweichlich. Daher liegt der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung leicht über dem Niveau des Vorjahres», sagt Janine Bunte, CEO der Schweizer Jugendherbergen. Die öffentlichen Restaurants der Schweizer Jugendherbergen, wie beispielsweise jenes in der Jugendherberge Schloss Burgdorf, profitieren von langen Sommerwetterphasen. Dadurch konnten die Einnahmen aus dem Gastronomiebetrieb gesteigert werden. Eine vollständige Kompensation der gestiegenen Kosten konnte durch diese Massnahmen allerdings nicht erreicht werden.

Die Parahotellerie ist bereit für den Winter – die Gäste mitunter noch zögerlich

Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Wintersaison 2023/2024 sind äusserst positiv. Der Buchungsstand bei den Schweizer Jugendherbergen ist mit Stand Ende Oktober 2023 für die kommende Wintersaison mit plus 16.4% deutlich höher als im Vorjahr. Insbesondere für den Januar 2024 gibt es bereits überdurchschnittlich viele Vorbuchungen. Die Jugendherberge Schaan-Vaduz (FL), mit 116 Betten, öffnet in dieser Saison erstmals im Winter. Die Jugendherberge befindet sich in der Nähe des Skigebiets Malbun. Und auch die Jugendherberge Montreux erwartet budgetbewusste Reisende zur Premiere ihrer Wintersaison nach einer umfassenden Renovierung. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums haben die Schweizer Jugendherbergen die "Jubilette"-Überraschungsreisen ins Leben gerufen. Schon ab CHF 82 können Gäste zwei Übernachtungen inklusive Frühstück geniessen.

Auch Interhome spürt einen Nachfrageanstieg für die Wintersaison. Zwar liegen die Reservationen mit einem Minus von 5% noch nicht ganz auf dem Niveau des Rekordjahres 2022. Doch aufgrund der derzeit noch unsicheren Schneelage rechnet Interhome damit, dass die Schweizerinnen und Schweizer vermehrt kurzfristig buchen werden.

Die Buchungssituation für den Winter bleibt bei Reka auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Die stärkste Zunahme an Buchungen wird hier im März verzeichnet. Die Monate Januar und Februar hingegen halten sich auf einem gleichbleibenden Buchungsniveau, wobei die Auslastung der Reka-Anlagen während der Schulferien bei knapp 80 % liegt. Zurück liegt der Buchungsstand allerdings im Dezember, insbesondere in der Woche vor Weihnachten, wo die Auslastung der Reka-Anlagen noch unterdurchschnittlich ist. «Aufgrund des anhaltenden Trends zum kurzfristigen Buchen rechnen wir insbesondere in der Nebensaison noch mit einer markanten Steigerung der Buchungszahlen. Die Schneelage wird dabei einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung haben», stellt Reka Direktor Roger Seifritz fest.

Keinen Zugriff auf die effektiven Buchungszahlen, sondern lediglich auf die unverbindlichen Anfragen, hat BnB Switzerland. Aufgrund der Rückmeldung von Anbietern widerspiegelt sich auch hier eine positive Grundstimmung. Auch hier erfolgen Buchungen vermehrt kurzfristig, abhängig von der Schnee- und Wettersituation.

Trotz einer Reduzierung des Angebots für Wintercamping bieten fünf TCS-Campingplätze eine hervorragende Option für alle, die Camping in der kalten Jahreszeit erleben möchten. Die TCS Plätze in Flims, Lugano-Muzzano, Samedan, Sion und Solothurn empfangen Campingfans auch im Winter.

 

Parahotellerie Schweiz mit erfolgreicher Sommersaison
10. November 2023

Thomas Unger wird Director Operations

Portraitfoto von einem Mann vor grauem Hintergrund.
Mit Wirkung zum 1. Dezember 2023 übernimmt Thomas Unger die Position des Director Operations bei den Schweizer Jugendherbergen (SJH).

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2023 übernimmt Thomas Unger die Position des Director Operations bei den Schweizer Jugendherbergen (SJH). Er tritt somit die Nachfolge von Philipp Estermann an. In seiner neuen Rolle wird er als Teil des Management-Teams massgeblich die strategische Richtung der Organisation mitgestalten.

Im Juli 2021 stiess Thomas Unger (36) als Business Manager Food & Beverage zu den Schweizer Jugendherbergen und hat seither die gastronomische Vision des Unternehmens massgeblich mitgeprägt. In seiner Funktion trieb er die Realisierung des Gastrokonzepts "Yoummi" voran, verbesserte das Frühstücksangebot und implementierte Self-Kioske in diversen Jugendherbergen, um Gästen rund um die Uhr den Zugang zu Snacks und Getränken zu ermöglichen. In seiner neuen Position als Director Operations wird er ab 1. Dezember 2023 die operative Verantwortung für die rund 50 Jugendherbergen im Netzwerk der SJH tragen und die strategische Ausrichtung der Organisation als Mitglied des Management-Teams aktiv mitgestalten. Gleichzeitig amtet er als Stellvertreter von CEO Janine Bunte. Thomas Unger folgt auf Philipp Estermann, der das Unternehmen im Januar 2024 auf eigenen Wunsch verlassen wird.

Vor seinem Wechsel zu den Schweizer Jugendherbergen hatte Thomas Unger die Betriebsleitung des Restaurants Stürmeierhuus in Schlieren sowie der Krone in Zürich inne. Er ist gelernter Koch und besitzt ein Diplom als Hôtelier-Restaurateur sowie weiterführende Qualifikationen in Hotel- und Changemanagement. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich im Stiftungsrat der Stiftung Arbeitskette, wo er seine Expertise in die Weiterentwicklung der Organisation einbringt.

Janine Bunte, CEO der Schweizer Jugendherbergen: «Thomas Unger hat seine fachliche Expertise und strategische Führungsfähigkeit durch die Verantwortung für den F&B-Bereich des gesamten Netzwerks unter Beweis gestellt und sich als wertvolles Mitglied unseres Teams bewährt. Seine Beförderung reflektiert das Vertrauen, das wir in seine Fähigkeit setzen, unsere Organisation mit Weitblick und Innovationskraft weiterzuentwickeln und die Erfolge nachhaltig fortzuführen. Philipp Estermann danken wir für seinen grossartigen Einsatz in den vergangenen drei Jahren und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg.»

Thomas Unger wird Director Operations bei den Schweizer Jugendherbergen
27. November 2023

Medien

Frau steht mit Laptop vor der Jugendherberge Basel.

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News und Aktuelles von den Schweizer Jugendherbergen
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Medienmitteilungen

In unseren rund 50 Jugendherbergen ist so einiges los. Bleibe up-to-date.

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Frau sitzt im Zug mit Broschüre in der Hand und schaut aus dem Fenster.

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